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Dankbarkeit – der Weg zum Glück

Bereits ziemlich genau vor einem Jahr (wo ist das Jahr nur hin…?) habe ich bereits einmal einen Artikel zum Thema ‘Glück’ geschrieben, der dann später auch in einem eBook zu diesem Thema veröffentlicht wurde. (Dieses eBook kannst Du hier downloaden!) In diesem Artikel habe ich auch meinen Tipp mit dem Glückstagebuch bereits beschrieben, möchte jedoch gerne zu dieser dunklen Jahreszeit, in der viele Menschen mit der Schwermut kämpfen, noch einmal darauf eingehen.

glück

Mit ‘Glück’ meine ich in diesem Zusammenhang natürlich nicht das Glück, das man hat, wenn man in der Lotterie gewinnt. Das Glück, das ich meine, wird auch als das “Seinsglück” bezeichnet, das man empfindet, wenn man eine tiefe Lebensfreude spürt, Sinnhaftigkeit in seinem Tun, Zugehörigkeit oder Erfüllung. Wie auch im vorhergehenden Artikel beschrieben, gehe ich davon aus, dass jeder von uns etwas zu diesem Glück selbst beitragen kann. Die Neurowissenschaft hat herausgefunden, dass die Gehirnstruktur im Erwachsenenleben nicht starr ist, sondern von uns selbst, durch unser Tun und Denken neu gestaltet werden kann.

Dankbarkeit kultivieren

Robert Emmons, ein führender Dankbarkeitsforscher, sieht in der Kultivierung von Dankbarkeit so etwas wie den Königsweg zum Glück. Dankbarkeit wird hier verstanden als ein ständiges Staunen über die Gegebenheiten des Lebens, die eben nicht immer so selbstverständlich sind wie wir es schnell einmal abtun. Wer sich längere Zeit immer wieder bewusst macht, dass es ein großes Glück ist, dass wir in einem Land leben dürfen, wo sauberes und trinkbares Wasser einfach so aus dem Wasserhahn sprudelt (nur um ein Beispiel zu nennen), der kann aus dem Gedankenkarussel der Negativität aussteigen, sein eigenes Selbstvertrauen positiv beeinflussen, richtet seine Aufmerksamkeit mehr auf das Gute und wird so ein besseres Gespür für die Dankbarkeit dem eigenen Leben gegenüber entwickeln.

“Glück findet man nur durch angestrengtes Suchen.
– Helmut Nowak –

Ein Auszug aus meinem Beitrag vom 28.01.2015 gibt eine klare Anleitung für eine solche Dankbarkeitskultur im eigenen Leben:

Wie kann ich nun aber ganz konkret glücklicher werden und meine Erwartungshaltung anders managen?

Ich arbeite immer gerne mit so etwas wie einem Glückstagebuch. Das muss kein aufwändiges Szenario sein, dass Du Dir aneignest, sondern lediglich ein Notizbuch, ein selbst aufgesprochenes Memo auf dem Smartphone, ein Post-it, den Du jeden Abend vor Feierabend beschriftest, … anhand der folgenden Fragen:

  • Was hat Dich an diesem Tag gefreut? (z.B. dass der Kollege, dir ungefragt eine Tasse Kaffee mitgebracht hat oder dass es die gute Currywurst in der Kantine zu essen gab oder dass deine Lieblingsschokolade im Supermarkt im Angebot war oder dass heute eindlich nach x grauen Tagen mal wieder die Sonne da war, …)
  • Was hast du heute gut gemacht? (z.B. „Ich habe einfach weggehört als der olle Meyer wieder angefangen hat über seine Chefin abzulästern!“ oder „Ich hab die Präsentation heute erledigt, YES!“oder „Ich war pünktlich mit den Kindern beim Kinderarzt – keine Selbstverständlichkeit bei den zwei Rabauken.“, …)

Mit dieser simplen Methode hilfst Du Dir heraus aus dem Grau. Du richtest Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die positiv sind, statt Dich von negativen Gefühlen anstecken, herunterziehen und in die endlose Spirale von Negativität herabziehen zu lassen. Regelmäßig durchgeführt, kann diese Methode Wunder bewirken und bei der Entscheidung zum glücklich sein ein aktives Stück beitragen.

Dankbarkeits-Meditation

Da ich im Laufe des letzten Jahres meine Meditationspraxis stark ausgedehnt habe, möchte ich Dir zusätzlich noch folgenen Tipp mitgeben: versuche doch einmal die Dinge für die Du dankbar bist, in Deine Meditation einzubinden. Nachdem Du Dich auf Deinen Atem konzentriert hast und im wunderbar ruhigen Zustand der Meditation angekommen bist, lasse vor Deinem inneren Auge, die Dinge entstehen für die Du dankbar bist in Deinem Leben. Damit manifestierst Du dieses Gefühl der Dankbarkeit und den Zustand der Zufriedenheit noch tiefer in Deinem Bewusstsein! Viel Spaß dabei!

Welche Erfahrungen hast Du mit einer Dankbarkeits- und Glücks-Kultur in Deinem Leben? Ich gespannt, Erfahrungsberichte zu hören!

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