CoachingPersönlichkeitsentwicklung

Gewohnheiten ändern – Ergebnisse erzielen

Gewohnheiten ändern – für viele Menschen zu Beginn des Jahres immer wieder ein Thema. Welche “Rituale” Dir helfen können, wirkliche Ergebnisse zu erzielen, beschreibt dieser Beitrag!


 

Die ersten zwei Monate des Jahres sind fast um und vielleicht hast Du Dich auch mit dem ein oder anderen Vorsatz für dieses Jahr herumgequält. Oder vielleicht steckst Du auch mittendrin, denn kaum ist die Zeit der Neujahrsvorsätze um, ist in den letzten Jahren die Fastenzeit fast genauso populär geworden, um Veränderungen am Verhalten vorzunehmen.

Doch was tun, wenn der Glimmstängel immer noch schmeckt, der Kaffee stets den Weg in die Tasse findet, die Lästereien über andere doch einfach zu viel Spaß machen oder der Fernseher auch nachts um 1 Uhr seine Anziehungskraft immer noch nicht verloren hat?

ergebnisse

Um Gewohnheiten zu ändern: Ersatz-Rituale schaffen!

Wahrscheinlich sind die oben erwähnten Dinge in den letzten Jahren einfach zu lieb gewordenen Ritualen im Alltag geworden. So rauchst Du vielleicht am meisten, wenn Du mit den Kollegen zur Zigarettenpause gehst. Oder der morgendliche Büro-Cappuccino hilft Dir bei der Planung für den vor Dir liegenden stressigen Arbeitstag. Über andere zu lästern ist einerseits in Gruppen natürlich auch ein soziales Ritual, außerdem poliert man sich auf diese Weise ggf. auch das eigene Selbstwertgefühl ein wenig auf. Der nächtliche Fernsehkonsum lenkt Dich ab von den trüben Gedanken, die in Dir aufsteigen, wenn Du erst im Bett liegst.

Solche Rituale und Gewohnheiten helfen unserer Psyche, uns auszubalancieren, zurecht zu finden in unserem Alltag. Sobald wir Veränderungen an diesem Konstrukt vornehmen, gerät natürlich etwas aus der Balance und das fühlt sich eben nicht gut an. Natürlich will man da gerne wieder zurück in das lieb gewonne Konstrukt und alles soll sich für uns wieder sicher und stabil anfühlen. Deshalb dürfen wir nicht einfach eine Gewohnheit ersatzlos streichen – das wäre als würden wir bei einer steilen und gewundenen Treppe das Treppengeländer ersatzlos streichen. Baue Dir also ein neues Treppengeländer, das das alte Geländer ersetzen kann, Dir anfangs etwas ungewohnt vorkommt, aber doch die gleiche Sicherheit bietet.

Simple Beispiele:

  • Gehe weiter mit den Kollegen in die Pause, doch Du hast statt der Zigaretten geschnibbelte Möhren dabei – so musst Du auf den kollegialen Austausch nicht verzichten, stehst aber auch nicht einfach doof dabei, sondern steckst Dir die Möhrensticks in den Mund!
  • Statt des Büro-Cappucinos gibt es einen speziellen Tee, der Dir beim Fokussieren für den Tag helfen darf. Varianten mit Ingwer oder Minze bieten sich da an – die beleben den Geist auch! Wichtig: es muss schmecken, sonst hast Du gleich verloren!
  • Statt über andere zu lästern und Dich selbst damit aufzuwerten, legst Du ein Erfolgsjournal an mit den Dingen, die Du an Dir magst. Und das soziale Ritual in der Gruppe änderst Du einfach dadurch ab, dass Du anfängst anderen zu sagen, was Dir an ihnen positiv aufgefallen ist.
  • Statt stumpf das anspruchslose nächtliche Fernsehprogramm anzuschauen, widme Dich Filmen oder Beiträgen, die Dich inspirieren. Leihe diese zur Not aus, streame wertvolle Beiträge aus den Mediatheken dieser Welt statt Dich abstumpfen zu lassen von dem, was das Programm gerade bietet.

Du siehst: auf diese Weise musst Du Dich nicht komplett von lieb gewonnenen Gewohnheiten verabschieden, aber Du nimmst ihnen die negativen Aspekte.

Die Übung mit dem Horrorszenario

Fällt es Dir trotzdem schwer, bei diesen neuen Ritualen zu bleiben, mache Dir einmal die Mühe und schreibe Dir auf, was kurz-, mittel- und langfristig die Folgen sind, wenn Du diese Gewohnheiten beibehältst. D.h. skizziere ganz gezielt ein Horrorszenario für die nächsten Monate, Jahre und Jahrzehnte. So tut die einzelne Zigarette in der heutigen Pause sicher nicht weh. Doch der Schmerz nimmt sicher zu, wenn Du Dir klar machst, welche schlimmstmöglichen Folgen diese Gewohnheit haben kann.

Ewarte außerdem nicht zu viel von Dir. Die Umsetzung wird Dir hier und da schwer fallen, das ist normal und gehört dazu! Insbesondere in den ersten drei Wochen fällt alles Neue schwer, auch später noch wird der innere Schweinehund vorbeischauen, zunächst vielleicht noch einmal in der Woche, später ca. zwei Mal im Monat. Plane das ein und erlaube Dir ggf. sogar den einen oder anderen Schlendrian – um dann aber wieder den neu eingeschlagenen Weg zu beschreiten.

Verlieben in das Ergebnis

Als geeignete Gegenmaßnahme zum Horrorszenario male Dir auch gerne das Ergebnis aus, das Du erreichen möchtest. Am besten in den schillernsten Farben, traumhaftesten inneren Bildern und verliebe Dich in diese Vision des Erreichten! Was kann schöner motivieren als das, was man erreichen möchte?

Welche Gewohnheiten willst Du ändern, welches Ergebnis erzielen? Ich bin gespannt von Deinen Ersatz-Ritualen zu erfahren!

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