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Planung ist das halbe Leben

Planung ist für viele Menschen fast so etwas wie ein Schimpfwort. Bei der Erledigung der dringend anstehenden täglichen Aufgaben und der Reduzierung des Stresslevels ist sie aber einfach nicht wegzudenken. Wie Du Dir ein paar Grundzüge aneignen kannst, ohne zum Organisationsgenie werden zu müssen, verrate ich Dir heute!


 

Nichts tun

Manchmal weiß man auf der Arbeit einfach nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Ständig klingelt das Telefon, die Chefin will was von einem, Kollegen kommen rein. Abends ist man dann zwar total kaputt, hat aber trotzdem nicht das geschafft, was man sich vorgenommen hatte.

Kennst Du das auch?

Ruhe im Auge des Sturms

Als Sofortmaßnahme gilt eins: nimm Dir sofort – trotz bzw. gerade wegen der alles beherrschenden Hektik – fünf Minuten Zeit zum Planen! Atme kurz durch, schließe die Augen, sammle Dich und lege dann die für Dich wichtigsten zwei (!) Aufgaben des Tages fest – und zwar nach folgenden Kriterien:

  • was ist wirklich relevant für Dein persönliches Weiterkommen und
  • für das Weiterkommen der Firma?

Meistens sind dies nicht die Aufgaben, die sofort erledigt werden sollen und zeitlich drängen. Bleibe aber an einem dieser Punkte dran, bevor Du Dich diesem dringenden Kleinkram widmest. Dadurch erhältst Du das gute Gefühl etwas geschafft zu haben statt Dich von den Kleinigkeiten des Alltags in einen Sog aus Stress hineinziehen zu lassen. Damit erhältst Du dann fast automatisch ein Stück Gelassenheit zurück!

Ein Termin mit Dir selbst

Langfristig hat sich die Einrichtung einer sogenannten “Goldenen Stunde” oder auch “Quiet hour” bewährt. In dieser einen Stunde des Tages gelten die Grundsätze wie früher in der Grundschule bei der Stillarbeit: keine Störungen von außen, keine Gespräche etc.!
Versuche doch einfach im Arbeitsteam einen Deal zu machen:

  • jeder darf in dieser einen vorher festgelegten Stunde des Tages das Telefon auf einen Kollegen umstellen – dann wird natürlich gewechselt;
  • auch mit den Führungskräften kann eine Abstimmung über eine solche ‘Abschirmung’ im Sinne der wichtigen Projekte erfolgen;
  • die Bürotür bleibt in dieser Zeit (entgegen der ‘Politik der offenen Tür’) einfach mal geschlossen – oder im Großraumbüro können kleine Kärtchen auf dem Schreibtisch darauf aufmerksam machen, dass man ab xx Uhr wieder zur Verfügung steht, jetzt aber konzentriert bleiben möchte;
  • Planung ist auch hierbei das A & O – ohne vorherige Absprache geht dies natürlich nicht. Also: einplanen, besprechen, tun!

Versuche da einfach mal kreativ zu werden und Deine Strategie für Dich zu finden. Meist findet solch ein Vorgehen schnell Nachahmer und die ‘Angst’, dass solche Maßnahmen als lächerlich betrachtet werden, ist absolut unbegründet.

Planung auch privat – Dir zuliebe

Diese Grundzüge gelten natürlich nicht nur für das Arbeitsleben. Wichtig finde ich zum Beispiel gerade in unserer Informationsgesellschaft, die uns ständig zum Tun verleiten will, einfach mal NICHTS zu tun. Plane dies für Dich privat bewusst ein – Du wirst sehen, welchen wunderbaren Effekt dies für Dich und Deine Gelassenheit haben wird.

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