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Weniger Stress in diesem Jahr: meine Top 5

Stress war für mich lange Zeit ein ganz normaler Begleiter meines Berufslebens. Doch muss das eigentlich so sein? Oder geht es auch anders? Kann man dann trotzdem produktiv sein? Und kann man trotzdem weiter ‘mitspielen’, auch wenn man aussteigt aus dem Stress als Lebenssinn? Diese Fragen habe ich mir im letzten Jahr gestellt und mir selbst für das Jahr 2016 eine Challenge auferlegt, weniger Stress und mehr Ruhe und Entspannung in meinem Leben zu erleben. Meine Top 5, was mir in diesem Jahr bei dieser Challenge geholfen hat, stelle ich Dir heute vor!


Entspannung Top 5

Was ist eigentlich aus meiner Challenge für 2016 geworden?

Im Januar diesen Jahres hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich mich nicht mehr um des Stress willen alleine verrückt machen wollte. (siehe hier) Ich wollte wieder herausfinden, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist und mir die Zeit dafür bewusst nehmen und einplanen statt freie Zeit mit irrationaler Aktivität zu füllen.

Natürlich wäre es Quatsch jetzt zu sagen, dass mir das alles wunderbar gelungen ist. Selbstverständlich fällt man in alte Verhaltensmuster zurück. Und das Leben musste mir im April scheinbar auch eine Bremse verpassen in Form von einer Verletzung, die mich richtig ausgebremst hat. (siehe hier)

Weniger Stress als Lebenssinn

Doch im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass das Jahr 2016 ein deutlich stressfreieres Jahr für mich gewesen ist. Und dies nicht, weil ich weniger zu tun gehabt hätte. Sondern weil ich an meiner inneren Einstellung etwas geändert habe und Zeit eingeräumt habe für Dinge, die meinen Akku wieder aufladen.

Meine Top 5 gegen den Stress

Doch was war es nun genau, dass zu meiner persönlichen Stress-Reduzierung beigetragen hat?

  1. Yoga & Meditation

    Yoga war im Jahr 2016 für mich nicht wegzudenken. Ich habe an diversen Workshops teilgenommen, war bereits im Januar zu einem Yoga-Wochenende im wunderschönen Beach Motel in St. Peter-Ording und habe vor allem auf meinen Reisen immer meine Yoga-Matte im Gepäck, um meine Muskeln auch nach anstrengenden Autofahrten oder Flugreisen ordentlich ausstrecken zu können. Auch wenn ich nicht täglich auf meiner Yoga-Matte zu finden bin, so schreit mein Körper doch regelmäßig danach, gedehnt zu werden. Denn nur dann fühle ich mich wohl in meiner Haut und ich werde resistenter gegen Stress.

    Wenn Du Lust hast gemeinsam mit mir und einer weltumspannenden Gemeinschaft mit Yoga in das neue Jahr zu starten, kann ich Dir die #YOGAREVOLUTION von Adriene Mishler empfehlen. Melde Dich an und starte mit einem Monat Yoga in das neue Jahr – vollkommen kostenlos und mit Video-Anleitungen per YouTube!

    Mit dem Yoga quasi Hand in Hand geht die Meditation. Meditation macht meinen Geist ruhig, die Gedanken schweifen zwar weiter durch meinen Kopf, doch ich lerne mehr und mehr, nicht jeden Gedanken ernst zu nehmen und Ruhe tief in mir zu finden. Dass Meditation im Gehirn zu Veränderungen führt, ist mittlerweile durch diverse Forschungsergebnisse bestätigt. (siehe z. B. dieser Artikel aus der Süddeutschen) Und ich denke, jeder, der regelmäßig meditiert, kann diese Änderungen auch bestätigen.

    Mein Tipp: Du musst nicht zum Vollzeit-Yogi werden oder Dich in irgend einer dramatischen spirituellen Praxis üben. Nimm Dir einfach 5-10 Minuten Zeit pro Tag, ziehe Dich zurück, setze Dich in Ruhe hin, lege entweder leise Musik auf oder genieße die Stille und konzentriere Dich einfach auf Deine Atemzüge. Beobachte wie der Atem langsam durch Deine Nase ein- und wieder ausfließt. Das ist schon alles! Wichtig: halte dies ein paar Tage am Stück durch! Schon nach ein paar Tagen wirst Du diese Zeit der Stille für Dich nicht mehr missen wollen!

  2. Sport

    Im Sommer diesen Jahres haben mein Mann und ich gemeinsam die Entscheidung getroffen, dass wir etwas mehr für uns tun wollen und haben uns in einem Fitness-Studio angemeldet. Ja, natürlich hatte ich auch schon diverse passive Mitgliedschaften in Fitness-Studios in meinem Leben. Doch diesmal scheint etwas anders zu sein: der Schalter im Kopf ist umgelegt worden! Regelmäßiger Sport, d.h. mindestens 2 Mal in der Woche etwas für den Körper zu tun, ist seitdem kein Muss mehr, sondern nahezu ein schöner Zwang geworden. Denn ohne etwas für meine Muskeln zu tun, mich ein wenig auszupowern, fühle ich mich antriebslos und werde viel schneller müse. Die Zeit, die ich in den Sport investiere, bekomme ich x-fach zurück, denn ich habe viel mehr Energie, bin weniger müde, weil ich tiefer schlafe und die Ausrede “Ich habe keine Zeit für Sport” ist damit völlig hinfällig geworden.

    Ich gehe regelmäßig zu einem Bodypump-Kurs nach Les Mills, der dafür sorgt, dass meine langsam nachlassenden Muskeln neben meiner Schreibtisch-Täter-Tätigkeit etwas zu tun bekommen. Und ich kann Dir sagen, dass sich das verdammt gut anfühlt! Ich fühle mich seitdem gerader, aufgerichteter und die vielen Stresshormone, die sich im Laufe einer Woche so ansammeln, können dort endlich abgebaut werden!

    Mein Tipp: Suche Dir eine Sport-Art, die Dir Spaß macht! Es muss nicht das Fitness-Studio sein! Vielleicht ist es bei Dir das Tanzen, Handball oder was auch immer! Plane dafür in Deiner Woche regelmäßig Zeiten ein, in denen Du dieser Sportart nachgehen kannst. Der “Return-on-Invest” wird sich schnell einstellen!

  3. Sauna

    In der Spa-Mitgliedschaft ist bei mir der Besuch einer Sauna-Landschaft enthalten. Das ist natürlich schon deshalb ganz praktisch, weil so der Besuch beim Sport auch etwas schmackhafter gemacht wird. 😉 Jedoch habe ich mich auch selten so entspannt gefühlt wie nach ein/zwei Saunagängen, denn hier werde ich quasi “gezwungen” aus dem Produktions-Aktivitäts-Kreislauf aka Hamsterrad auszusteigen. Ich besinne mich ganz auf mich und darauf wie es meinem Körper geht.

    Mein Tipp: Der Ausstieg aus dem Hamsterrad kann oft nur gelingen, wenn wir dazu gezwungen werden. Suche Dir Tätigkeiten, wo Du wirklich ‘offline’ sein musst und nicht erreichbar bist. In dieser Zeit kannst Du einmal wirklich abschalten und Dich komplett auf das konzentrieren, was Du gerade tust, sei es lesen, schlafen oder stricken… 😉

  4. Planung

    Planung ist das halbe Leben! Und in diesem Jahr habe ich extra viel Zeit für Planung investiert, damit mich die Unwägbarkeiten des Lebens nicht so überrollen können und ich mehr von den Dingen erreiche, die ich wirklich schaffen will.

    Ganz konkret heißt das, dass ich mich jeweils einmal im Monat und einmal in der Woche hingesetzt habe, um meine Ziele für das Jahr in kleine Teilschritte zu zerlegen und genau einzuplanen, was ich wann wie tun will. Dabei geholfen hat mir einerseits das ‘Cockpit’ von Claudia Kauscheder, weil ich meine Büro- und Reisetage so viel besser planen konnte. Andererseits habe ich mir die Mühe gemacht meine Jahrespläne in Mind-Maps einzuzeichnen und dann monatlich wieder in Teilschritte zu zerlegen. Weil mir das händisch alles ein wenig zu kompliziert war, habe ich mir für das nächste Jahr den Planer KLARHEIT von Sandra & Sandro gegönnt, der mir meine monatliche und wöchentliche Planung sicher erleichtern wird.Mein Tipp: Nimm Dir mindestens einmal im Monat und einmal in der Woche Zeit, um Deine Ziele festzulegen, Aktivitäten daraus abzuleiten und diese aktiv in Deinen Kalender einzutragen. Was in Deinem Kalender steht, ist dann auch Gesetz und so wird vieles mehr umgesetzt. Denke allerdings auch an Zeiten für Muße und Pausen!

  5. Öle

    Im Sommer habe ich mich in die ätherischen Öle von Young Living verliebt und nutze insbesondere die Öle, die mich beruhigen und mein Stresslevel nach unten bringen. Dazu eignen sich einige spezielle Ölmischungen wie zum Beispiel ‘Stress Away’ ganz besonders, aber ich liebe auch die Ölmischungen ‘Release’ und ‘Northern Lights Black Spruce’, die mich sofort nach dem Auftragen auf die Handgelenke und den Nacken runterschalten.

    Da die Moleküle der ätherischen Essenzen auf direktem Weg in das limbische System gelangen, beeinflussen diese über dieses unsere Stimmungslage, wirken ausgleichend und regulierend, fördern so indirekt unser seelisches Wohlbefinden und damit unsere Gesundheit.
    Quelle: https://aroma-wien.com/2011/02/11/atherische-ole-und-das-gehirn/

    Mein Tipp: Nutze die Kraft der Düfte für Dich! Probiere einfach einmal aus, welche Düfte Dich beruhigen. Lavendel wird als das “Schweizer Messer” der ätherischen Öle bezeichnet und ist quasi die Allzweckwaffe, um Beruhigung herbeizuführen. Achte aber darauf, dass Du naturreine Öle therapeutischer Qualität benutzt. Wenn Du mehr wissen willst, kannst Du Dich gerne an mich wenden!


Mit diesen Tipps überlasse ich es nun Dir, daraus Deine Schlüsse für den Start in das Jahr 2017 zu ziehen! Ich wünsche Dir in jedem Falle einen guten Start in das neue Jahr. Hoffen wir gemeinsam, dass es ein friedvolles Jahr werden möge mit weniger Hiobsbotschaften als in diesem Jahr! Und tragen wir alle im Kleinen doch einfach unser eigenes kleines Scherflein dazu bei!

In diesem Sinne: Peace!
Jasmin*

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