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Gib dem Leben Leichtigkeit: Klugheit – Das Wissen vom Leben

An den Hauptpunkten eines Vortrages mit dem Titel „Gib dem Leben Leichtigkeit!“ von Sabine Asgodom (berühmte Coach und Autorin), den ich im letzten Jahr in Hamburg erleben durfte, lasse ich Dich mit dieser Serie teilhaben. Start dieser Blog-Serie war das Thema „Achtsamkeit – Meditation im Alltag“. In den letzten Monaten waren die Balance im Leben, die Einfachheit im Leben, die Tugend der Geduld, die Hingabe zum Tun und Humor als Mittelpunkt der Lebensfreude weitere Themen. Mit dem letzten Teil heute über die Klugheit im Leben schließe ich die Reihe ab.


Klugheit - das Wissen vom Leben

Klugheit – verhalte Dich schlau und Dein Leben wird leichter!

Mit diesem letzten Teil des Vortrags von Sabine Asgodom schließe ich meine kleine Blog-Serie hier genau so ab wie sie es während des Vortrags getan hat. Der letzte Teil bildet eine Art Zusammenfassung und zugleich Grundlage für die vorherigen Schritte. Denn sicher kennst Du auch den Spruch: “Mit Speck fängt man Mäuse!” Wieso sollte diese Grundregel uns das Umgehen mit anderen, aber auch mit uns selbst nicht deutlich vereinfachen?

Natürlich sind andere Menschen gewillter, Dir zu helfen, wenn Du sie nicht auch noch mit Negativität überschüttest. Und auch Du selbst bist bereiter, Dich auf Veränderungen einzulassen, wenn Du positiv und achtsam mit Dir umgehst statt Dich unter Druck zu setzen!

Rein in die guten Gefühle!

Als Mensch fühlen wir uns grundsätzlich wohler, wenn wir glauben, dass wir unser Leben im Griff haben. Dies gibt uns das Gefühl von Wirksamkeit, Selbstwirksamkeit, Einflussnahme auf das eigene Leben haben zu können. Wenn wir überwiegend negative Gedanken haben und auch eher negativ kommunizieren, wird dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit gestört. Positiv verlaufende Gedanken und Gespräche mit anderen, die Zuversicht und Mut erzeugen, bringen uns dazu, dass wir unsere eigene Selbstwirksamkeit stärker wahrnehmen und an die Möglichkeit der Einflussnahme auf das eigene Leben glauben. Daher beziehen sich alle bisher beschriebenen Teile aus dieser Reihe auch immer auf eine positive Sichtweise, die eben auch Grundlage der positiven Psychologie ist. Wobei damit sicher nicht gemeint ist, sich alles schönzureden. Sondern von der Perspektive des Mutes und der Einflussnahme herausgehend auch schwierige Situationen im Leben besser meistern zu können und sich den Herausforderungen wachen Auges stellen zu können.

Vom Teufelskreis zum Engelskreis

Teufelskreise sind uns in unserem Verhalten häufig bekannt. Da lief etwas schief im Job und man ärgert sich. Um den Ärger zu verdauen, redet man sich zu Hause mit dem Partner über das Thema auch noch in Rage, isst eine halbe Tafel Schokolade und trinkt ein Glas Wein, das man sich “ja schließlich verdient hat”. Als Blitzableiter, als Tröster, als… Und ärgert sich später darüber, dass man wieder so undiszipliniert war, trägt diesen Frust am nächsten Tag mit zur Arbeit und reagiert genervt auf eine Anfrage eines Kollegen…. Wunderbare Verkettung der Umstände in den Teufelskreis hinein.

Doch das geht auch anders herum. Und genau das beschreibt Sabine Asgodom als die grundsätzliche Klugheit im Leben.

Bringen wir uns auf die Erfolgswelle der guten Gefühle!

Losada-Studie als grundsätzliche Leitstruktur für den Umgang mit sich und anderen

Barbara Fredrickson und Dr. Marcial Losada haben 2005 in 60 Unternehmen Geschäftsbesprechungen wortwörtlich protokolliert und analysiert. Die überdurchschnittlich erfolgreichen Unternehmen wiesen eine Besonderheit auf, die an der Losada-Rate festzumachen war.

Die Losada-Rate ist das Verhältnis zwischen positiven und negativen Aussagen. Eine Losada-Rate von 1:1 beschreibt, dass in den Besprechungen eine positive Aussage einer negativen Aussage zahlenmäßig gegenüber standen. Die Studie zeigte, dass in den wirtschaftlich sehr erfolgreichen Unternehmen die Losada-Rate bei mindestens 2,9:1 lag: Fast drei positive Aussagen zu einer negativen.

Negative Aussagen sind Abwertungen, Sarkasmus und Zynismus, Entmutigungen, In-Frage-stellen, Geringschätzung und Auf-sich-Bezogenheit. Sie schwächen Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und Resilienz, und schwächen damit Teams und Unternehmen.

Positive Aussagen, wie Bestätigung, gegenseitiger Unterstützung, echtes Zuhören, Ermutigung und Wertschätzung stärken die Überzeugung, Krisen bewältigen und am Markt erfolgreich agieren zu können. Sie machen kreativer, machen entspannt und effizienter. Sie ziehen auch andere Menschen an.

Kurzum: Wenn es also mindestens 3 Mal so viel wertschätzende, unterstützende und positive Wortbeiträge in den Teammeetings gab, blühten die Menschen richtiggehend auf. Und nicht nur, dass sie sich wohler fühlten, nein, dies schlug sich sogar „knallhart“ in ihrer Performance nieder.

Was heißt das für Dich?

Übertragen auf den privaten und beruflichen Alltag bedeutet das, dass wir mit unserer Art zu kommunizieren – mit uns selbst und mit anderen – großen Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Die grundlegende Formel  gilt im Umgang mit unseren Kindern, in der Familie, in Partnerschaften, im Umgang mit Freunden und in allen Formen sozialer Gruppen. Wir beeinflussen damit direkt die Stimmung, das Stressniveau, unsere Resilienz und die Leistungsfähigkeit.

Wenn Du Deine grundsätzliche Zufriedenheit im Leben und vielleicht auch noch Deinen Erfolg und Deine Gesundheit verbessern willst, richte Deinen Fokus auf positive Gedanken und Dinge. Negativen Themen, wie z. B. in den Medien, solltest Du aus dem Wege gehen. Positiv denken und reden ist nur eine Frage des Trainings und lässt sich schnell und leicht erreichen. Du wirst dabei schnell sehen, wie es Dir auch einfach besser geht.

Wenn Du Kinder hast, kannst Du das zu Hause ausprobieren. Aber auch auf der Arbeit oder im Familien- oder Freundeskreis lässt sich das umsetzen und trainieren. Es hebt im Übrigen schlagartig die Stimmung, nimmt Stress weg und fördert ein produktives Miteinander.

Wir sind also gut beraten, auf die Inhalte unserer Kommunikation zu achten:

  • Was wird gerade gesprochen?
  • Wie wird gesprochen?
  • Wieviel Kritik wird geübt?
  • Wieviel Wertschätzung, Anerkennung und gegenseitige Unterstützung gibt es?

 

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten.
Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Achte auf Dein Schicksal, indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.

Talmud

In diesem Sinne: bleib achtsam!
Deine Jasmin*

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