Der Schöpfungskreislauf

Wenn du meiner Arbeit und meinen Beiträgen hier schon ein wenig länger folgst, ist dir bekannt, dass ich bei Frauen im Coaching gerne mit den Zyklusphasen arbeite. Was diese Phasen aber für jeden Menschen (egal ob mit einem Menstruationszyklus oder nicht) beinhalten und welche Weisheiten für uns alle in diesen Phasen des „Schöpfungskreislaufes“ verborgen liegen, das erfährst du heute in diesem Artikel oder du hörst rein in meine aktuelle Folge vom Podcast.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

Schema, das für viele Anwendungsbereiche geeignet ist

Grundsätzlich ist zu diesem „Schöpfungskreislauf“ erst einmal zu sagen, dass es sich dabei um ein Schema handelt, das sich auf viele Bereiche unseres Lebens anwenden lässt. Du kannst diesen Kreislauf nutzen, wenn es sich um berufliche Aufgabenstellungen handelt, genauso aber auch bei privaten Fragen, die dich bewegen.

Der „Schöpfungskreislauf“ gliedert sich (wie die Zyklusphasen) in vier Bereiche: Stille, Kreativität, Tat & Korrektur.

Als Tool für die Balance im Leben nutzen

Diesen Kreislauf sollten wir in unserem Leben, unserer Arbeit immer wieder durchlaufen und die einzelnen Stationen auch ungefähr gleich gewichten. Denn aus der vorhergehenden Phase entwickelt sich jeweils immer die nächste. Das kannst du vielleicht am ehesten nachvollziehen, wenn du dir vorstellst, wie du z.B. die Phase der Stille während eines erholsamen Urlaubs erlebst und dann wieder so richtig vor Kreativität sprühst, wenn du dann wieder anfängst zu arbeiten. Mir geht es regelmäßig so, dass ich am Ende eines Urlaubs bereits immer Ideen in einem Notizbuch sammele und es dann fast gar nicht abwarten kann, diese Ideen in die Tat umzusetzen.

Dummerweise ist es allerdings in unserer Leistungsgesellschaft zumeist so, dass die Stationen des Kreislaufs nicht gleichmäßig verteilt sind und wir oft sehr viel von uns in den Phasen Kreativität und Tat fordern. Doch das kann auf Dauer natürlich nicht funktionieren, wenn man sich den Kreislauf genauer anschaut.

Die Phase der Stille als Geburtsstunde für alles - zu wenig beachtet

Die Phase der Stille kennen wir Frauen in unseren Zyklusphasen als die Zeit der Menstruation, der sogenannte innere Winter, wo unser Körper uns dazu aufruft, in die Stille und in die Ruhe zu gehen. Doch wie oft ist es eben auch hier so, dass wir uns diese Ruhephase nicht gönnen oder aufgrund äußerer Erwartungen und Verpflichtungen nicht geben können. Wie können wir dann erwarten in der Phase der Kreativität, dem inneren Frühling, also der Phase zwischen der Menstruation und dem Eisprung, vor Ideen zu sprühen? Denn was wir verstehen müssen ist, dass es sich hier wirklich um einen Kreislauf handelt und alle Phasen des Kreises vorhanden sein müssen, damit sich daraus die nächste ergeben kann. Logisch, wenn wir uns vorstellen wie wir etwas in die Tat umsetzen sollten, wenn es vorher gar keine zündende Idee gegeben hat…

Die Phase der Korrektur - oft mühsam, aber notwendig

Oft auch zu wenig beachtet, ist die Phase der Korrektur. In unserem Menstruationszyklus erleben wir Frauen die Phase der Korrektur als unseren inneren Herbst, der oft einen schlechten Ruf hat, weil dieser mit einer Achterbahnfahrt der Hormone daherkommt und von außen daher oft als die Zeit der „Zickerei“ bezeichnet wird. Doch in dieser Zeit kurz vor der Periode, wo unser Blick nicht mehr vom Östrogen rosa-rot gefärbt ist, ist der Blick eben auch klar für die Dinge in unserem Leben oder eben auch bei Projekten, die nicht gut laufen, die geändert und korrigiert werden müssen. Dies wird gern weggedrückt, sich keine Zeit dafür genommen, Korrekturen anzuschieben und sich neu auszurichten. Wenn wir Frauen in dieser Phase eben „Wahrheiten“ wahrnehmen und aussprechen, bekommt dies eben oft das böse Label PMS und wird einfach weiter ignoriert. Dabei sollten wir auf das, was uns dort auffällt, was wir dort wahrnehmen und als zu korrigieren erachten, besonders schauen und in der Phase der Stille, der Menstruation, eben Zeit nutzen, um zu verarbeiten und zu integrieren, was dann eben in den darauffolgenden Phasen geändert werden sollte.

Detailliertere Infos über die einzelnen Phasen demnächst!

In den nächsten Beiträgen werde ich über die einzelnen Phasen demnächst noch mehr mitteilen und auch Ideen teilen, was du tun kannst, um diese Phasen besser in dein Leben zu integrieren. Dies kann dann mehrere Effekte haben: 1. Als Frau kannst du dadurch deine Zyklusphasen in Balance bringen und damit vielleicht sogar das eine oder andere unangenehme Symptom beseitigen. 2. Generell kannst du dein Leben insgesamt in Balance bringen und dir selbst helfen, die Fähigkeiten deines Geistes besser zu nutzen, wenn du auf die Einhaltung und ein Gleichgewicht der einzelnen Phasen achtest.

Also: Stay tuned!

2 Comments

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.